Über mich

Wer ist Haicorhino?

Warum ich heute mache, was ich früher strikt abgelehnt habe.

Haicorhino als Elektrotechniker an einem Trafohäuschen
Gelernter Elektriker. Staatlich geprüfter Elektrotechniker.
01 Elektrotechniker02 Systemkritiker03 Mentor, kein Coach
Wie alles anfing

Wie wenig mein eigenes Leben eigentlich mir gehört.

Ich bin gelernter Elektriker und staatlich geprüfter Elektrotechniker, zuletzt in der Photovoltaikbranche. Ich habe gutes Geld verdient und war einigermaßen zufrieden mit dem, was ich gemacht habe.

Dann kamen die Jahre ab 2020, die Coronazeit. Von einem Tag auf den anderen wurde von politischer Seite über meinen Kopf hinweg entschieden, was ich darf und was nicht: wo ich arbeiten kann, wen ich sehen darf, wie ich zu leben habe. Das war natürlich schon vorher so, aber ich habe es nie so offensichtlich wahrgenommen wie zu dieser Zeit. Mir ist dann dabei zum ersten Mal richtig klar geworden, wie wenig mein eigenes Leben eigentlich mir gehört. Und das Schlimmste war, dass ich ständig das Gefühl hatte, nichts dagegen tun zu können. Nicht weil ich zu schwach war, sondern weil ich in der Abhängigkeit war — von einem Arbeitgeber, von einem Gehalt, von fragwürdigen Regeln, die andere mir aufgedrückt haben.

In genau dieser Zeit sind auch meine beiden Kinder auf die Welt gekommen. Das hat alles noch einmal schwerer gemacht. Denn plötzlich ging es nicht mehr nur um mich, sondern um die Frage, wie ich zwei Kinder in einem Land sicher großziehen soll, in dem sich die wirtschaftliche, gesellschaftliche und vor allem die politische Lage zunehmend verschlechtert.

Dann kam eine Zeit, in der ich aufgrund meiner systemkritischen Einstellung mehrfach meine Arbeit verloren habe. Eine Wohnung, deren Miete sich verdoppelt hatte, und ein Jahr in einer Anstellung, das mich psychisch so fertiggemacht hat, dass ich in den letzten Monaten nur noch mit Bauchkrämpfen in die Arbeit gegangen bin. Ich wusste, so kann es für mich nicht weitergehen.

Nachdem ich dieses fragwürdige System, in dem wir leben, und vor allem dieses ewige Hamsterrad immer mehr hinterfragt hatte, wollte ich da unbedingt raus — oder zumindest deutlich unabhängiger davon werden. Ich wollte mich einfach nicht mehr ausbeuten lassen. Keine Arbeitgeber, keine Kündigungen, nur weil ich meinen Mund aufmache und Dinge kritisch hinterfrage. Auch keine Entscheidung mehr über meinen Kopf hinweg. Nur hatte ich keine Ahnung, wie das gehen sollte.

Meine Geschichte in ca. 30 Minuten

Zwischen heftigsten Existenzängsten & echten Durchbrüchen

VorherKein Plan vom Internet

Auf das Internet bin ich überhaupt erst durch einen Online-Kurs gekommen. Vorher hatte ich das schlicht nie auf dem Schirm. Ich habe nie darüber nachgedacht, was da für ein Potenzial drinsteckt und dass man sich damit tatsächlich ein deutlich unabhängigeres Leben aufbauen kann. Ich hab einfach nie so weit gedacht.

Den Onlinehandel hatte ich zu dem Zeitpunkt sogar boykottiert — allerdings aus einem anderen Grund, als man vermuten würde: Ich wollte die Läden vor Ort schützen. Die sind in der Coronazeit so gebeutelt worden, dass ich bewusst nichts mehr im Netz bestellt habe. Und das, obwohl mir dieselben Läden mit ihren Masken und ihren Drangsalierungen oft genug das Leben schwer gemacht haben.

Bei den sozialen Medien war es dagegen wirklich Ablehnung. Für mich war das reine Zeitverschwendung. Meiner Freundin habe ich regelmäßig einen Anschiss verpasst, weil sie da ständig drin hing. Ich dachte, da kommt nichts Vernünftiges bei raus — Katzenvideos und belanglosen Schmarrn.

November 2023Der Anfang

Mit dem Thema Onlinegeschäft habe ich im November 2023 angefangen — aber ohne soziale Medien. Ich wollte mir dann online etwas aufbauen und habe mir dafür Kurs um Kurs gekauft. Und gescheitert bin ich damit erst einmal kläglich.

Mein allererstes E-Book
Mein allererstes E-Book. Verkauft hat es sich kein einziges Mal. Und heute weiß ich auch, warum.
November 2024Soziale Medien

Erst 2024, nach dem mittlerweile vierten Kurs, habe ich mich zu den sozialen Medien durchgerungen. Nicht aus Überzeugung, sondern weil ich keine Wahl mehr hatte: Ich brauchte schnell Antworten, ob das, was ich vorhatte, überhaupt jemanden interessiert. Also habe ich im November 2024 angefangen, soziale Medien zumindest für Marktforschung zu nutzen.

Im JanuarDas TÜV-Video

Im Januar habe ich dann 200 Euro für den TÜV gezahlt, mich natürlich tierisch darüber geärgert und ein Video daraus gemacht — und das ging völlig durch die Decke. Das war der Moment, in dem ich verstanden habe: Man kann damit tatsächlich auch etwas Anständiges machen. Zum Beispiel Aufklärungsarbeit. Es kommt halt darauf an, was man daraus macht.

Über ein JahrDas falsche Vorhaben

Danach ging es trotzdem nicht einfach nur bergauf. Ich habe Vorhaben aufgebaut, die am Ende nicht zu mir gepasst haben. In eines davon habe ich über ein Jahr Zeit und Geld gesteckt, nur um am Ende festzustellen, dass es nicht das war, was mich wirklich antreibt. Ich hatte mich an einen Rat aus einem der Kurse gehalten, der an sich gut gemeint war, aber einfach nicht zu mir gepasst hat. Vergeudet war das Jahr trotzdem nicht — ich weiß seitdem sehr genau, woran so etwas oftmals scheitert.

Mama's Macher-Momente
Ein Jahr Arbeit — und ein gutes Produkt, zu dem ich bis heute stehe. Verkauft habe ich es auch. Es war nur nicht das Richtige für mich. Gemerkt habe ich das erst im Nachhinein, vor allem beim Vermarkten: Es war nicht das, was mich wirklich angetrieben hat.
Bis 2025Das Lehrgeld

Unterm Strich waren es in diesen ersten beiden Jahren, bis einschließlich 2025, sechs Kurse für über 23.000 Euro.

Ende 2025Der Wendepunkt

Der Wendepunkt kam gegen Ende 2025. Das Affiliate-Marketing (Empfehlungsmarketing) habe ich endlich erfolgreich umgesetzt bekommen, und dazu kam das, was mir meine eigenen Videos eingebracht haben. Zum ersten Mal hat es gereicht, um meine Familie davon zu ernähren.

Was dabei genau herauskommt, bleibt meine Sache — Kontoauszüge wirst du bei mir nicht zu sehen bekommen. Entscheidend ist etwas anderes: Ab diesem Punkt ging es nicht mehr darum, ob das überhaupt funktioniert, sondern nur noch darum, wie weit ich es ausbaue.

HeuteDankbar

Heute bin ich für die Coronazeit und allgemein diese ganzen letzten Jahre sogar wirklich dankbar. Sie haben mir die Augen geöffnet — und ohne sie wäre ich diesen Weg nie gegangen. Ich hätte schlicht keinen Grund dazu gehabt. Ich wäre weiter jeden Morgen zur Arbeit gefahren und hätte nie gemerkt, auf wie dünnem Eis ich dabei stehe.

Was daraus geworden ist

Ich habe mich strikt gegen die sozialen Medien gewehrt. Heute folgen mir darauf über 140.000 Menschen.

140.000Menschen folgen mir heute
Instagram-Profil
Facebook-Profil
TikTok-Profil
Telegram-Kanal

Das ist einer der Sätze, bei dem ich selbst kurz innehalten muss. Und die Frage, die sich dabei stellt, ist berechtigt: Wieso macht einer das, der es jahrelang verflucht hat?

Diese Zahl sagt weniger über mich als über die Sache selbst: Ich hatte keine Ahnung davon und schlicht keinen Bock darauf. Ich hatte nur einen Grund. Und der hat gereicht.

Der Grund war einfach: Ich hatte mehrfach meine Arbeit verloren, weil ich den Mund aufgemacht habe — und keine Lust mehr, die nächste Bewerbung zu schreiben. Ich wollte auf eigenen Beinen stehen und mir nicht länger vorschreiben lassen, was ich sagen darf. Ich bin der Drehbuchschreiber meiner eigenen Lebensgeschichte, und sonst niemand — weder ein Chef noch die Politik soll mir vorgeben, wie ich zu leben habe.

Genau deshalb lege ich es heute auch anderen nahe, sich mit dem Internet zu befassen. Nicht weil es der einzige Weg wäre, sondern weil es eines der stärksten Werkzeuge ist, um genau das zu erreichen.

Damit du es richtig einordnest, sage ich dir aber auch das Unbequeme dazu: Reichweite allein hat mich nicht ernährt. Mein Video ging im Januar durch die Decke — und danach habe ich trotzdem über ein Jahr an einem Projekt gearbeitet, das nicht funktioniert hat. Geld kam erst, als das Konzept gestimmt hat. Genau deshalb fängt bei mir alles mit Orientierung an und nicht mit Reichweite.

Und weil manche Themen mehr Zeit brauchen, als ein kurzes Video hergibt, gibt es außerdem meinen Podcast „Aluminium im Gehirn".

Haicorhino mit seinem Hund
Meine Haltung

Woran du bei mir bist

Ich bin kein Coach. Ich hab keine Ausbildung dafür und kein Zertifikat, und ich behaupte auch nichts anderes. Was ich hab, ist ein Weg, den ich vor dir gegangen bin — mit allen Löchern, in die man dabei reintritt. Genau die kann ich dir zeigen.

Ich geh vorne mit und sag dir, wo ich mir das Knie aufgeschlagen hab. Durch deinen Dschungel musst du trotzdem selbst durch — den kann ich dir nicht abnehmen, und ich würde es auch gar nicht wollen.

Was du dir selbst erarbeitest, nimmt dir keiner mehr weg.

Und damit du weißt, worauf du dich einlässt:

Du musst nicht aus dem System raus, um deutlich unabhängiger zu werden.

Ich bin selbst noch drin. Du suchst dir nur ein anderes Spielfeld, auf dem du dich freier bewegst. Das Internet ist dafür gut geeignet. Mehr verspreche ich dir nicht — aber das ist schon eine ganze Menge.

Ich hab selbst drei Jahre lang nur hingeschaut. Hab mich informiert, mich aufgeregt, mitgeredet — und in meinem eigenen Leben hat sich dabei nichts verändert. Nicht das Hinschauen ist der Fehler. Dabei stehenzubleiben ist es.

Warum ich damit Geld verdiene, sag ich dir auch gleich dazu. In meinem Telegramkanal empfehle ich ab und zu Bücher und Produkte — und zwar nur solche, hinter denen ich stehe. Da haben sich schon Leute beschwert, ich soll damit aufhören. Meine Antwort war: Wer den Mund so weit aufreißt wie ich, braucht sich nirgendwo mehr zu bewerben. Das ist der Preis für meine Haltung, und den hab ich angenommen. Ernähren muss ich meine Familie trotzdem. Aufklären allein zahlt keine Miete — und wer abhängig ist, kann sich das Aufklären auf Dauer nicht leisten.

Was du von mir bekommst, ist deshalb auch das, was einige andere gerne verschweigen: Es braucht Zeit. Es kostet Geld. Und es bedeutet Arbeit. Möglich ist es trotzdem, und ich lebe davon. Nicht über Nacht.

Genauso wahr ist aber das hier: Machbar ist es. Das ist kein Hexenwerk und keine Frage von Begabung — es ist Arbeit. Und sie lohnt sich. Ich leb das jeden Tag, deshalb kann ich es dir auch sagen.

Wenn auch du dir übers Internet etwas Eigenes aufbauen willst

Du musst die Umwege nicht gehen, die ich gegangen bin.

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